Geschichte

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Jede Geschichte hat ihre Vorgeschichte, so auch die unserer Betzinger Feuerwehr
1803  
wurde aus der Freien Reichstadt Reutlingen eine württembergische Amtsstadt, auch das Reutlinger Dorf Betzingen erhielt einen neuen Landesherrn. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich die Gemeinde zum Bauern- und Leineweberdorf.
1846
entstanden die ersten Textilfabriken, die Echaz lieferte die notwendige Wasserkraft. Das Feuerlöschwesen war Aufgabe der Feuerrotten, in die fast alle männlichen Einwohner eingeteilt waren. Löschgerät war der lederne Feuereimer, den jeder Bürger selbst zu stellen hatte.
1857
war anscheinend der Gemeinde Betzingen diese Lösung nicht mehr sicher genug; sie holte sich am 3. Februar vom ''königlichen'' Oberamt die Zusage, dass ''Bei einem in dortiger Gemeinde ausbrechenden Brande aus Reutlingen 12, aus Eningen 12 und aus Pfullingen 12 (Zusammen 36) wohlgeübte erfahrene Feuerwehrmänner zur Hülfe eilen...''.Bedingung war aber, dass die Gemeinde für ungefähr 15 Gulden 3 Steigleitern und 3 Dachleitern beschaffte. Diese Kosten waren wohl der Grund, dass vom Schultheißenamt im Amtsblatt die Beschaffung der Ausrüstung für 24 Feuerwehrmänner ausgeschrieben wurde. So liegt uns vom 20 Mai ein Schreiben des Metzinger Schlossermeisters Friedrich Gekeler vor, in dem er die Lieferung von 24 '' messingenen Helmen'' zum Stückpreis von 24 Gulden anbietet. Die Betzinger Ortsoberen waren jedoch sehr konservativ und so blieb zunächst alles beim Alten.
1861
beschaffte die Gemeinde beim Reutlinger Glockengießer und Feuerspritzenhersteller eine Fahrspritze, die später ''Grüne Spritze'' genannt wurde. Im gleichen Jahr wurde auch die Eisenbahnstrecke von Reutlingen nach Tübingen eröffnet. Mit der Eisenbahn waren aber auch die Grundlagen für die weitere Industrialisierung geschaffen.
1865
am 3.April beschlossen ''die bürgerliche Collegien'' eine Feuerwehr zu errichten. Schon am 27.Mai war ''die betreffende Mannschaft'' vorhanden. Der Gemeinderat ließ deshalb die Anschaffung der Ausrüstung für 25 Mann im Amtsblatt ausschreiben. Am 28 Oktober tagte wieder der Gemeinderat. Das Protokoll hält fest: ''Da in Städten und größeren Landgemeinden immer mehr Feuerwehren errichtet werden, so sahen sich die die Gemeinde-Collegien veranlasst, in Erwägung zu ziehen, ob es nicht von Notwendigkeit wäre, dass auch hier eine Feuerwehr ins Leben gerufen werden sollte, weil unsere Gemeinde auch zu den größeren gehört und sich hier auch drei Fabriken befinden, so dass, wenn seiner Zeit ein Brandfall ausbrechen würde, die Gemeinde großen Schaden erleiden könnte, und wenn eine Feuerwehr errichtet wäre, wirklich mehr geleistet werden könnte als nach gegenwärtigen Löschorganisation bis fremde Hilfe erscheinen würde, und da doch allgemein anerkannt ist, dass eine Feuerwehr ein nützliches Institut ist, so wird beschlossen, dass eine Feuerwehr organisiert werden solle, 25 Mann stark und zwar zunächst aus freiwilligen oder ledigen Söhnen, soweit dieselben dem Dienste gehörig gewachsen und taugbar sind...''. Man sieht, der Gemeinderat - fast nur aus Bauern bestehend - machte sich die Sache nicht einfach. Die Statuten wurden in leicht veränderten Form von der Feuerwehr Eningen übernommen und am 31.10.1865 von 14 Feuerwehrmännern unterschrieben. Dieser Termin ist deshalb als Gründungsdatum anzusehen. Erster Kommandant wurde der Zimmermann Martin Nedele. Laut Satzung stellte die Gemeinde die Ausrüstung. In §21 wurde aber festgelegt: ''Die Kleidung besteht aus einer Jacke und Hose aus starkem leinen Stoff, die der Eintretende sich selbst anzuschaffen hat, ...''. Wohl aus diesem Grund wurde schon am 6. November einem jeden Feuerwehrmann eine jährliche Entschädigung von einem Gulden zugesagt. Einige Jahre später wurde dieses ''Montierungs-Geld'' auf 1,80 Mark festgesetzt.
1874

wurde der Fabrikant Carl Schickhardt zum Kommandanten gewählt. Aus dem Jahr 1876 sind die ersten gedruckten Statuten der '' Feuerwehr in Betzingen'' überliefert. Die Normalstärke betrug 120 Mann, sowohl Freiwillige als auch Pflichtfeuerwehrmänner. Im gleichen Jahr wurde eine Fahne für die Feuerwehr angeschafft und geweiht. Sie fiel dem Artilleriebeschuss bei Kriegsende 1945 zum Opfer.

1879 wurde die Feuerspritze der Firma Schickhardt in die Feuerwehr eingegliedert. 1880 erhielt die Wehr eine weitere Spritze. Bei der Firma Kurtz wurde ein Hydrophor - eine Handdruckspritze mit Saugeinrichtung - gekauft. Eine Unterstützungskasse mit eigener Satzung wurde gegründet. Sie sollte erlittene Unfälle entschädigen.

 

 

Eine  Aufnahme der Druckverstärkerpumpe ''Hydrophor'', die im Jahr 1880 angeschaffen wurde.
1887 wurde die Landesfeuerlöschordnung eingeführt und die Feuerwehr umorganisiert. Neuer Kommandant wurde im Jahr 1892 Georg Schickhardt, Fabrikant. Zur selben Zeit wurde die Schickhardt´sche Fabrikspritze wieder an die Firma zurückgegeben.
1898
beschaffte die Feuerwehr von der Firma J.G.Lieb in Biberach eine 14m lange Rettungs- und Feuerleiter zum Preis von 1290 Mark. Sämtliche Unterlagen wie Kaufvertrag, Rechnung und Prüfprotokoll sind noch im Stadtarchiv Reutlingen vorhanden. Damals betrug der Beitrag für den württembergischen Landesfeuerwehrverband 1 Mark für Gemeinden unter 3000 Einwohner, zu denen Betzingen noch gehörte. Die Wachmannschaft der Feuerwehr erhielt eine Entschädigung von 25 Pfennig in der Stunde. Vom 11.12. 1898 datiert eine Rechnung von Georg Grauer zum Deutschen Haus für die ''verehrliche'' Feuerwehr Betzingen, in der für 68 Vesper (vermutlich mit Getränk) je 50 Pfennig berechnet wurde. 1Liter Branntwein kostete 1 Mark.
1899
betrug die Mannschaftsstärke 215 Mann. Bei der Neuwahl der Führung wurde 1902 Georg Grauer zum Kommandanten bestimmt. Das Spritzenmagazin in der Mußmehlstraße erhielt im Jahr 1904 durch Anbau eines Steiger- und Schlauchtrockenturmes sein bis 1958 bestehendes charakteristisches Aussehen.

 

 

 

 

 

Ein Bild nach dem Umbau des Feuerwehrhauses in der Mußmehlstraße.


1905

wurde in der Post eine öffentliche Fernsprechstelle eingerichtet. An den Kosten von 350 Mark beteiligte sich die Königliche Zentralstelle für das Feuerlöschwesen mit 100 Mark. Am 1. April 1907 wurde Betzingen in die Stadt Reutlingen eingemeindet. §14 des Eingemeindungsvertrages lautet: '' Die Feuerwehr in Betzingen soll in ihrem bisherigen Bestand und Rechtsverhältnis bestehen bleiben, solange nicht durch Einführung einer allgemeinen Wasserversorgung mit Hydrantenanlagen eine Verminderung im Mannschaftsbestand ermöglicht wird ''. Gleichzeitig wurde Karl Schickhardt neuer Kommandant.

1908 brachte für den 5. Zug der Wachmannschaft die Ausstattung mit Gewehren. Die versprochene Wasserleitung wurde 1911 eingerichtet. Für die Feuerwehr brachte es die Anschaffung von 3 Hydrantenwagen (Schlauchkarren) und eine Neueinteilung. Auch das Schlauchmaterial wurde umgerüstet. Die vorhandenen württ. Normalgewinde wurden durch Giersberg-Kupplung (eine Klaunkupplung mit außenliegenden Klauen) ersetzt.
1912
erfolgte die Umwandlung der Betzinger Wehr in eine Freiwillige Feuerwehr. Der Mannschaftsbestand wurde auf 160 reduziert. Hier muss angemerkt werden, dass zumindest das Führungskorps immer aus längerdienenden Freiwilligen bestand und von Anfang an in den vorgeschriebenen Zeitabständen frei gewählt worden war.
1914
Mit Beginn des 1. Weltkrieges mussten 104 Kameraden einrücken. Sie wurden teilweise durch ältere Einwohner ersetzt. Jakob Nedele übernahm das Kommando. Nach seiner Einberufung im Jahr 1915 wurde Jakob Görlach zum neuen Kommandanten gewählt. Bis zum Kriegsende 1918 hatte die Wehr 37 Tote zu beklagen.
1920
bestätigten die Wahlen Karl Schickhardt auf seinem Posten. Die Geldentwertung von 1923 hatte die Einstellung der Unterstützungskasse zur Folge. Sie lebte auch nicht mehr auf.
1925
konnte das 60jährige Jubiläum festlich begangen werden. Zimmermeister Jakob Nedele wurde neuer Kommandant. Er gliederte den 1. Zug im Jahr 1926 eine Motorradabteilung an, die mit von ihm selbst konstruierten zusammenklappbaren Steigleitern ausgerüstet wurden.



Verwaltungsrat der Freiwilligen Feuerwehr Betzingen 1930

1930 wurde Malermeister Gottlob Wilhelm Stätter als Kommandant bestätigt. Im gleichen Jahr ersetzte Sirenenalarm das Sturmläuten der Kirchenglocken.
1935
legte ein Erlass des Württ. Innenministerium fest, dass in jeder Gemeinde nur eine kommunale Feuerwehr bestehen darf. Damit war auch das Ende der Freiwilligen Feuerwehr Betzingen als selbständige Einheit gekommen. Sie wurde zu einem Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr Reutlingen. In einem Rückblick stellte Kommandant Stäter fest, dass die Wehr in 70 Jahren bei 18 großen und kleineren Brandfällen eingesetzt war. Dem neuen Löschzug wurde zugesagt, dass die innere Selbständigkeit erhalten bleiben sollte. Hier darf eingefügt werden: Zumindest seit 1945 wurde dieses Versprechen voll und ganz gehalten. Die Mannschaftsstärke wurde auf 80 festgelegt.
1939
erhält Betzingen sein erstes Löschfahrzeug, ein LF 15-TS. Damit war auch die Einrichtung der Weckerlinie verbunden. Die Ausbildung wurde auf Grundlagen umgestellt, die, wenn au in zivilerer Form, heute noch gültig sind. Nach Ausbruch des 2. Weltkrieges am 1. September wurde die Feuerwehr voll in den Luftschutz eingegliedert. Zu Hilfspolizisten waren die Feuerwehrleute schon früher gemacht worden. Da die Mehrzahl der aktiven Feuerwehrmänner zur Wehrmacht einberufen wurde, mussten diese durch ältere, ehemalige Feuerwehrleute  und später auch durch Angehörige der Hitler-Jugend ersetzt werden. Mit Beginn des Bomben Krieges häuften sich die Einsätze in Betzingen, Lustnau, vor allem aber in Stuttgart und in Reutlingen.
1945
kam für Betzingen am 20. April das Kriegsende. Durch den Artilleriebeschuss wurden zahlreiche Gebäude zerstört oder beschädigt; das Spritzenmagazin in der Mußmehlstraße wurde ebenfalls getroffen. Nach dem Einmarsch der französischen Truppen musste der verdiente Kommandant Wilhelm Stätter sein Amt niederlegen. Sein Nachfolger als neuer Zugführer wurde Johannes Renz. Die Stärke des Löschzuges wurde auf 12 Mann beschränkt. Deshalb wurden 1948 18 Männer zur Löschhilfe verpflichtet. Bereits zwei bzw. drei Jahre später durfte die Mannschaftsstärke durch Neueinstellungen junger Leute wieder angehoben werden.

 

 

 


Das Bild zeigt die Löschgruppe aus dem Jahr 1950
1952
wurde Otto Schramm zum Zugführer gewählt. Anlässlich des Kreisfeuerwehrtages am 13. Juli wurden in Mittelstadt Leistungskämpfe abgehalten. Dabei belegten die Betzinger Gruppen sowohl mit dem Löschfahrzeug, als auch mit der Tragkraftspritze jeweils den ersten Platz. Beim 22. Deutschen Feuerwehrtag am 30. und 31. Mai 1953 in Ulm war die Wehr mit einer Trachten- und Volkstanzgruppe beteiligt. Zwischen dem 30. Juni und dem 2. Juli war mehrfach schweres Hochwasser zu verzeichnen. Das ''Mühlenbrückle'' wurde weggerissen; die Feuerwehr war an 45 Stellen eingesetzt. Zwei Jahre später lieferte Magirus, Ulm, eine Anhängerleiter AL 12.

 

 

Die erfolgreiche Gruppe mit dem LF 15 bei den Leistungswettkämpfen in Mittelstadt im Jahr 1953 (von links) : Kommandant Otto Schramm, ''Vize'' Oskar Stolz, Kurt Necker, Rolf Heer, Kurt Keinath, Gerhard Haap, Karl Schlotterbeck, Erwin Ruckwied, Heinz Ott, Hans Brucklacher und Hans Gaißer.

 

 


Und die ebenfalls erfolgreiche Gruppe mit der Tragkraftspritze (von Links) : Otto Schramm, Rolf Schmid, Kurt Keinath, Heinz Häussler, Helmut Wittke, Karl Kemmler, Horst Hoffmann, Walter Renz, Werner Schneider, Oskar Stolz und Dieter Eglof.

 

 

 

 


Hochwasser in Betzingen (Steinachstr. / Im Dorf)
1956 hielt eine Brandstiftungsserie die Feuerwehr in Atem. Daneben wurde die Feuerwehr noch durch zahlreiche mutwillige Melderalarme gefordert.

 

 

 

 


Hier noch eine Aufnahme vom Landwirtschaftlichen Anwesen im Wasen, das im Jahr 1958 dem neuen Gerätehaus weichen musste
1958
war es endlich soweit: Nach langjährigen Bemühungen konnte am 6. September das neue Feuerwehrhaus im Wasen 17 eingeweiht werden.
1962
konnte aus Reutlingen ein gebrauchtes Tanklöschfahrzeug TLF 15 übernommen werden. Der 13. September war Begrüßungstag für ein neues Löschgruppenfahrzeug LF 16-TS.
1964
brach am 20. Mai ein Großbrand in den Rieber-Werken aus. Erstmals legte eine Gruppe  die Prüfung für das Leistungsabzeichen in Bronze beim Kreisfeuerwehrtag in Hülben ab. Am 26. Mai 1965 war Festabend zum 100jährigen Bestehen der Feuerwehr in Betzingen. Sintflutartige Regenfällen brachten am 30. August 1966 45 Hochwasser-Einsatzstellen.
1967
wurde Heinz Ott zum Abteilungsleiter gewählt. Von 1973 bis 1982 war er zusätzlich 2. Stellvertreter des Feuerwehrkommandanten der Stadt Reutlingen. Als Einsatzleitfahrzeug wurde ihm dafür zunächst ein gebrauchter Mercedes-Benz-Pkw und später ein VW-Käfer zur Verfügung gestellt. Während seiner Amtszeit erfolgten nach und nach die Umstellung vom drahtgebundenen Wecker-Alarm auf die drahtlose Funkalarmierung.
1970
wurde am 16. November eine Drehleiter DL 30 nach Betzingen überstellt. Damit war der Löschzug komplett. Bereits ein Jahr später brach eine neue technische Ära an, in das Tanklöschfahrzeug wurde das erste Funkgerät eingebaut.
1975
erhielt die Wehr erstmals ein neues Tanklöschfahrzeug TLF 16. In der Zwischenzeit wurde es durch ein gebrauchtes Trocken-Tanklöschfahrzeug TroTLF 16 ersetzt. In der Nacht vom 28. zum 29. April 1976 zerstörte ein Großfeuer das Zimmergeschäft Märkle in der Rainlenstraße.
1982
wurde Willi Schmauder zum neuen Abteilungsleiter gewählt. Am ersten Weihnachtsfeiertag 1984 beschädigte ein Sprengstoffanschlag das Regionale Rechenzentrum in der Carl-Zeiss-Straße erheblich.

 

 


Die Fahrzeuge des Löschzuges Betzingen im Jahr 1982 mit dem Einsatzleitwagen (VW Käfer), Dl 30, LF 16 TS und dem TLF 16.
1985
wurde neben dem Gebäude im Wasen 21 ein Parkplatz für die Feuerwehr angelegt. Am 20. Februar 1986 konnte ein neues Löschgruppenfahrzeug LF 16-TS in Dienst gestellt werden. 1988 musste im Feuerwehrhaus der Fußboden der Fahrzeughalle tiefergelegt werden, damit 1989 eine Drehleiter DLK 23-12 darin Platz finden konnte.
1990
Gründung der Jugendfeuerwehr. Der Orkan "Wiebke'' richtete auch in Betzingen erheblichen Sachschaden an. Am 16. März vernichtete ein Großbrand im Möbelhaus ''Domicil'' an der Ernst-Abbe-Straße die gesamte Lagerhalle. Auch in den Verkaufsräumen war der Schaden beträchtlich.

 

 

 


Unsere erste Jugendgruppe
1993
Im "Wohnlandstüble" des Möbelhauses Wohnland in Reutlingen kam es im Küchenbereich durch ausströmendes Propangas zu einer Gasexplosion. Dabei wurden zwei Personen schwer verletzt. Rainer Haap wird zum neuen Abteilungskommandanten gewählt.

 

 

 


Durch die Gasexplosion wurde die Wand herausgedruckt.
1995
Wohl durch Brandstiftung kam es bei der Firma Reiff zum größten Brand in der Nachkriegsgeschichte der Reutlinger Feuerwehr. Beim Eintreffen der ersten Kräfte brannte das Reifen-Freilager auf einer Länge von 20 x 70 m in voller Ausdehnung. Durch einstürzende Reifenregale war eine Feuerbrücke zur Warenvorbereitung und zur Produktionshalle entstanden, so dass der Brand trotz massiver Bekämpfung übergriff. Insgesamt waren 630 Feuerwehrangehörige im Einsatz.
1998 Harry Czebeka wird zum neuen Abteilungskommandanten gewählt.
1999
Sturmtief "Lothar" hat auch bei uns große Schäden angerichtet. Zahlreiche Dächer wurden abgedeckt, Bäume drohten auf Häuser zu stürzen oder blockierten Straßen. Nach einer Woche waren die Aufräumarbeiten erledigt und wir konnten uns auf den Jahreswechsel vorbereiten.
2000
Ein Großbrand bei der Firma Unomat im Industriegebiet "Im Laisen" hielt die Feuerwehr Betzingen mehrere Tage im Einsatz.
2002
Katastrophenalarm im Echaztal. Nach starken Regenfällen kam es im gesamten Stadtbezirk und Wannweil zu starken Überschwemmungen. Die Feuerwehr Betzingen ist mit im Einsatz.
2003
Philipp Kurz wird zum neuen stv. Abteilungskommandanten gewählt.
2005
Am 02. April 2005 erhält die Abteilung einen Mannschaftstransportwagen.
2006

Großbrand Firma Robert Bosch GmbH Werk Rommelsbach am 31. Dezember 2006

2007

Atemschutzausbildung in der Schweiz

Umbau Feuerwehrhaus

2008

Atemschutzausbildung in der Schweiz

Feierlichkeiten zu 750 Jahre Betzingen

2009

Gefahrstoffeinsatz Amoniakaustritt Eishalle

2010

Atemschutzausbildung in der Schweiz

2011

Thomas Hirrlinger wird zum neuen stv. Abteilungskommandanten gewählt.

Am 27. Juli 2011 erhält die Abteilung ein Löschgruppenfahrzeug LF 16/12.

LF 16/12

Betzingen brennt. So der Name der Aktion der Jugendgruppe Betzingen. Gemeinsam mit dem Gewerbeverein werden viele Öffentlichkeitsaktionen über das ganze Jahr verteilt durchgeführt.

2012

Am 14. Mai 2012 kommt es in Metzingen zu einem Großbrand mit Personenschaden, die Abteilung Betzingen kommt zum Einsatz.

Der Scheibengipfeltunnel wird gebaut. Die Feuerwehr Reutlingen übernimmt die Aufgaben der Rettungswehr. Die Abteilung Betzingen ist in das Konzept integriert, es erfolgt die Ausbildung mit Langzeitpressluftatmer.

2013 Am 2. Februar 2013 endet nach 15 Jahren die Amtszeit des Abteilungskommandanten Harry Czebeka. Thomas Hirrlinger wird neuer Abteilungskommandant. Sein bisheriges Amt als stv. Abteilungskommandant übernimmt Joachim Blasy.

Starkregen beschäftigt Betzinger Wehr über Stunden.

Bereits am 31.05.2013 musste der Stand der Echaz und kleineren Bäche im Einsatzgebiet erkundet werden. Am 01.06.2013 stieg die Echaz durch Starkregen so stark an, dass Teile des Betzinger Ortskerns überschwemmt wurden.

Hochwasser 2013 Bildergalerie

Hagelunwetter über Reutlingen

Am 28.07.2013 begann einer der längsten Einsätze für die Abt. Betzingen. Über 10 Tage war die Abteilung im Stadtgebiet unterwegs und hat hier Bäume beseitigt, Einläufe gereinigt und eine Vielzahl an Dächer mit Folien gesichert. Der Schaden durch die golfballgroßen Hagelkörner wird als größtes Hagelereignis in Deutschland überhaupt bezeichnet.

Hagelsturm 2013 Bildergalerie
2014

 

Nach 28 Jahren wird am 15. Oktober 2014 das LF 16 TS durch das neue LF 20 abgelößt.

LF 20

 

2015

Jubiläumsjahr 150 Jahre Freiwillige Feuerwehr Betzingen

Juni Fotoausstellung "Funkenflug" in 25 örtlichen Geschäften
Juni Ausstellung im Rathaus Reutlingen
13.- 14. Juni Festwochenende
16. Oktober Festakt
Jubiläum 2015 Bildergalerie

2016

 

Ein Unwetter zog am 24.06.2016 über das Einzugsgebiet der Echaz hinweg und überflütete den Betzingern Ortskern binnen kürzester Zeit. Auch das Feuerwehrhaus musste vor den Fluten geschützt werden.

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2018 Am 03.02.12018 läuft die Amtszeit von Thomas Hirrlinger als Abteilungskommandant aus. Zum Abteilungskommandanten wird Joachim Blasy und als stellv. Stefan Klein gewählt.